Mi

23

Okt

2013

Abnehmen mit Kraftsport

Hauptberuflich blogge ich nicht, das tue ich nebenbei zur Entspannung in meinen Pausen. Heute schreibe ich übers Abnehmen, weil es ein großes Thema in den letzten Jahren war und vielleicht kann der eine oder die andere etwas Positives für sich daraus ziehen.

 

 

 

In meiner Schwangerschaft habe ich 36 kg zugenommen. Das entsprach einem Sprung von Kleidergröße 34 auf Kleidergröße 44. Nach der Geburt waren 10 kg weg. Blieben noch 25 kg. 25 kg to go, um wieder die gleiche Figur zu bekommen wie vor der Schwangerschaft.

 

 

 

Viele haben mich gefragt, warum ich so viel zugenommen habe. Das sei ja nicht normal. In den ersten 3 Monaten hatte ich ein Saft-Desaster. Morgens nach dem Aufstehen MUSSTE ich einen Liter Orangensaft trinken. Tagsüber habe ich dann noch mal 2 Liter Fruchtsaft verdrückt. Und zack waren 9 kg drauf. Wohl gemerkt, 100 prozentiger Saft.

 

 

 

In den weiteren Monaten habe ich, die vor der Schwangerschaft den beneidenswerten Stoffwechsel hatte, 4-5 warme Mahlzeiten am Tag essen zu können, einfach diese 4-5 Mahlzeiten weiterhin gegessen – und insgesamt 36 kg zugenommen.

 

 

 

Etwa 1 Jahr nach der Geburt habe ich mit Fitness angefangen im Sport-Studio. Erst 3 mal die Woche moderates Radeln und Kraftsport, was nach 3 Monaten 5 kg Gewichtsabnahme zur Folge hatte. Dann fing ich an zu laufen und zu rudern – und war angefixt. 4-5 mal Training die Woche mit etwa 60 km Laufen und / oder Rudern plus Kraftsport mit Einheiten a 3 Stunden brachten noch mal 5 kg runter. Doch dann war Schluss. Ich stellte meine Ernährung um nach Schlank im Schlaf, nur noch Eiweiß am Abend, doch es passierte nichts. Ich trank nur noch Wasser und keine Schorlen, damals habe ich weder Alkohol getrunken noch geraucht. Auf der Waage passierte nichts. Dafür hatte ich ständig Hunger.

 

 

 

Ich hörte auf mit dem Studio und ging draußen Laufen und machte danach Liegestützen und Sit-Ups. Der Hunger beruhigte sich, auf der Waage bewegte sich nichts. In einer Mutter-Kind-Kur buchte ich Sport, Sport, Sport und hatte etwa 15 Stunden Sport die Woche auf dem Programm. Neben Aquajogging, Tae-Bo und Walking ging ich nebenher noch laufen und kam auf 20 Stunden Sport die Woche. In 3 Wochen nahm ich dann noch mal 3 kg ab. Doch wieder Zuhause waren die auch ganz schnell wieder drauf. 20 Stunden pro Woche sind einfach viel Zeit.

 

 

 

Der Sport war wie eine Sucht und ich merkte, dass ich süchtig wurde nach dem Kick, dem Moment, in dem man sich überwunden hat, obwohl man vorher dachte, man schafft es nicht mehr – und der Körper dann einen eigenen Rhythmus entwickelt, in dem man läuft und läuft und läuft.

 

 

 

Ich zwang mich, auf 3 mal Sport die Woche runter zu gehen und mit Meditation gelang es mir, ruhiger zu werden und von dem Suchtfaktor weg zu kommen.

 

 

 

Dann geriet das Abnehmen und der Sport für eine Weile in den Hintergrund. Durch meinen Umzug nach Berlin vor etwa einem halben Jahr war erst einmal der komplette Rhythmus durcheinander geraten. Ich fing nach 1 Monat wieder mit dem Fitness-Studio an und merkte, dass ich keinerlei Leistungsdruck mehr verspürte. Der Sport machte einfach nur Spaß und noch mehr Spaß machte es, dass ich wieder abnahm. Erst purzelten 3 kg, dann 5 kg und mittlerweile sind 9 kg runtergegangen in 5 Monaten. Hauptsächlich liegt das meiner Meinung nach daran, dass ich kein Fleisch mehr esse bzw. sehr selten – und an der Kombination aus Klimmzügen und Liegestützen. Statt Ausdauersport mache ich jetzt mehr Kraftsport und das hat sich bei mir schnell an der Figur selbst bemerkbar gemacht.

 

Ansonsten esse ich ganz normal – und das ist eine Riesenerleichterung nach den ganzen „Ernährungsumstellungen“. Ich sündige viel mehr als früher, esse auch mal Schokolade, Gummibärchen, nichts ist verboten und esse nicht mehr so viel Obst, dafür mehr Salat und Gemüse. Ins Studio gehe ich nur noch 2 mal die Woche und das ist auch gut so, weil ich merke, dass ich dadurch nicht mehr so viel Hunger habe wie während der harten Trainingszeiten.

 

Also, wenn du abnehmen willst und es mal mit Kraftsport probieren willst statt Ausdauertraining, kann ich dir nur dazu ermutigen ;-)

 

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Do

13

Jun

2013

Berlin entdecken - Heute: Spielplatz Hasenheide

Die Sonne scheint. Mein Sohn und ich kommen vom Hermannplatz aus zur Hasenheide. Eine schöne Oase. Menschen sitzen auf den Wiesen. Kinder sehen begeistert Esel, Kamele und Ziegen an. Wir laufen durch den Rhododendronhain, der mich an ein Buch erinnert, das ich mal als Kind gelesen habe. Der Ort hat etwas Verträumtes an sich, Zeit ist hier unwichtig, nur der eigene Rhythmus zählt. Ein bisschen wie das Gefühl von Sommerferien, das ich als Kind hatte. Unendlich lange und ohne ein Programm entdeckt man einfach "nur" sich selbst.

 

Auf dem Spielplatz rennt mein Junge vor einem Piratenpapa weg, klettert auf das Piratenschiff, rutscht und spielt. Irgendwann gibt der Piratenvater seine wahre Identität preis und mein Sohn ist erleichtert und nennt ihn "dicker Fellhaufen" ;-)

 

Wir treffen neue Menschen, die uns lächelnd begrüßen und ich fange an, mich in Berlin zu verlieben. Hier sind wir zuhause. Das ist die wahre Entdeckung heute.

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Mo

10

Jun

2013

Die Sonne scheint

 

Die Sonne scheint. Mein Sohn ist fröhlich und läuft und läuft und läuft. Er spielt an einem Brunnen. Ich liege in der Sonne. Die Wärme der Sonnenstrahlen machen mich weich und lassen Träume aufkommen. Ich sehe grüne Wiesen und ein Fest und Menschen, die lachen und fröhlich sind. Dann mache ich die Augen auf. Mein Sohn will ein Eis. Und sehe Menschen, die lachen und fröhlich sind. Die mit ihren Kindern Entenkinder anschauen, ihren Kindern hinterherlaufen, die sich daraus ein Spiel machen: Lauf mir doch hinterher, Papa.

 

Die Sonne scheint. Wir gehen nach Hause. Menschen radeln, manchmal sitzen hinten Kinder drin und schlafen. Wir essen einen Keks. Dann schläft mein Sohn ein und ich trage ihn bis ein paar Meter vor die Haustür. Er ist schwer und ein schlafendes Kind zu tragen ist nicht so einfach mit einem Rucksack auf dem Rücken, doch ich denke daran, dass ich heute keinen Sport gemacht habe und in der Sonne Kraft tanken konnte.

 

Es ist Abend. Die Sonne scheint immer noch. Wir sind zuhause. Mein Sohn ist jetzt plötzlich ganz wach und quietscht vergnügt vor sich hin. Die Sonne scheint in ihm.

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Sa

08

Jun

2013

Berlin entdecken - Heute: Britzer Garten

Weite Wiesen, auf denen sich die Menschen verteilen. Grün. Endlich. ;-) Nach den U-Bahnhöfen tut das dem Auge und der Seele so gut. Mein Sohn findet einen Hügel, auf dem ein Baum steht, unter dem er sich, wie andere Kinder auch, verstecken kann vor den kontrollierenden Blicken der Erwachsenen. Dann folgen wir weiter dem Weg, einfach geradeaus, rechts startet ein Winzerfest, das um die Mittagszeit noch spärlich besucht ist. Auf einem Plakat finde ich den Hinweis, dass heute und morgen ein großes Fest mit Circus, Ritterburg und anderer Kinderunterhaltung an der Mühle stattfindet, also suchen wir die Mühle - und finden Wasser. Dort lassen ein paar Männer Modellschiffe fahren, kleine Kinder und mein Sohn starren fasziniert den Schiffen hinterher, mein Sohn ändert seinen Wunsch: Wenn ich groß bin, will ich ein Schiff kaufen und du darfst dann mitfahren, Mama.

 

Wir sitzen recht lange dort und picknicken, einige Meter weit entfernt gibt es einen Pavillon, von dort ertönt Musik und ich fühle mich wie in einer anderen Zeit an einem anderen Ort, irgendwie erwarte ich fast, dass gleich Charleston gespielt wird und Frauen in flattrigen Kleidern zu tanzen beginnen. 

 

Wir gehen weiter und finden einen Wasserspielplatz und ein Gehege mit Geißlein, die meinen Sohn für die nächste Stunde begeistern. Immer wieder fragt er mich, wo denn der Wolf sei und so erkläre ich ihm den Unterschied zwischen Fiktion und Wirklichkeit, während er die neugierigen Nasen der Geißlein streichelt.

 

Die Zeit vergeht, ich weiß nicht mehr, wie spät es ist und habe auch gar keine Lust, das zu erfahren. Jetzt gerade nicht. Jetzt ist es so schön und friedlich und wir essen ein Eis. Ein schwitzender Vater kommt uns entgegen, ich frage ihn, ob etwas für Kinder in der Richtung kommt, aus der er gerade mit einem Bollerwagen aufgetaucht ist. Ja, da gibt es ein Freilandlabor und noch ein Tiergehege. Doch mein Sohn und ich entscheiden uns für das Lehmdorf. Das klingt irgendwie cool und liegt in der anderen Richtung.

 

Wir laufen am Winzerfest vorbei, das nun sehr gut besucht ist und finden einen weiteren Wasserspielplatz, auf dem Kinder mit Wasserpistolen herumlaufen und direkt dahinter ist das Lehmdorf, das mit viel Liebe zum Detail errichtet wurde. Mein Sohn findet Gefallen an dem Ofen, der ist wie für Hänsel und Gretel gemacht. Irgendwann sagt mir meine innere Uhr, dass wir gehen sollten, denn heute sind wir ohne Buggy unterwegs und auch wenn mein Sohn immer noch herumrennt, möchte ich ihn nicht nach Hause tragen müssen.

 

Am Ausgang sehen wir uns noch mal die Frösche an und mein Sohn fragt, was eigentlich eine Kaulquappe ist. Ich sehe ihn an und muss lächeln.

 

Als wir in den Bus steigen, kitzele ich ihn immer wieder wach und tatsächlich schaffen wir es beide zu Fuß nach Hause, obwohl wir noch einen Zwischenstopp beim Alex machen.

 

Jetzt ist es Nacht und irgendwie ist der Tag und der Abend einfach so vergangen. Schön, wenn Zeit mal keine Rolle spielt.

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Do

06

Jun

2013

Film entdecken: Kiss and run

Ein schöner Film, den ich gar nicht erwartet hatte. Das sind die besten Filmentdeckungen, wenn man eher durch Zufall an einen Film gelangt und die Klappenbeschreibung einen nicht vom Hocker reißt - und dann positiv überrascht ist von der Geschichte, von den Dialogen, von kleinen Momenten.

 

Ein schöner Film besonders für all jene, die noch nicht ihren Durchbruch hatten und merken, dass Glück nicht unbedingt mit Durchbrüchen zu tun hat, sondern mit Freundschaft, Liebe und kleinen guten Momenten.

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Di

04

Jun

2013

Berlin entdecken: Heute Märkisches Ufer

Ich glaube, viele assoziieren mit Berlin Party, Nachtleben, Chaos, Abenteuer. Habe ich auch getan - und lustigerweise suche und finde ich ganz viele schöne Orte, die in mir Frieden schaffen. Heute das Märkische Ufer. Die Sonne scheint, endlich ist der Sommer da, Menschen sitzen und sonnen sich, trinken ihr Feierabendwasauchimmer auf Stufen, Bänken oder Schiffen. Ein Mann macht Klimmzüge auf dem Theaterkahn. Radfahrer kommen von ihrer Tour zurück und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Ich gehe mit meinem sonnigen Sohn am Wasser entlang, er entdeckt Enten, Ketten und ein Piratenschiff.

 

Die Sonne geht unter. Irgendwie ist dieser Tag so schnell vorbei gegangen. Wir schaukeln und flüchten vor einer Mückenarmee auf die Fischerinsel, dort steht ein Mann auf der Brücke und macht Fotos. Ein Paar sitzt einige Meter weiter, trinkt und lacht.

 

Auf der anderen Seite gehen wir zurück, nicht mehr am Ufer, an rauchenden Studenten vorbei.

 

Und plötzlich ist da Frieden in mir, ein Stück vom Glück breitet sich aus, als wir nach Hause schlendern und mein Sohn unsere Straße erkennt. Er fragt nicht mehr, wo unser Zuhause ist. Das weiß er jetzt.

 

 

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So

19

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Karneval der Kulturen

 

Karneval der Kulturen, Straßenabsperrung, überfüllte U-Bahnen und ein so voller U-Bahnhof Hallesches Tor, dass wir eine gefühlte Ewigkeit brauchen, bis wir endlich unten stehen, mitten in der Menge, plötzlich ein kleines Schlupfloch und da ist eine Mini-Oase, zumindest für die nächste Stunde, aber schnell ist klar, als wir über die „Kinderwiese“ gehen, dass das meinem Sohn und mir zu voll und zu laut ist. Wir sind kurz am Platz vor der Kirche, da wollten wir uns treffen, doch da kommen wir gar nicht weiter und irgendwann gehen wir zurück, uns strömen weitere Menschen entgegen, nur ein paar, viele auch mit Buggy oder Baby unterwegs, schlagen die gleiche Richtung ein wie wir – weg von der Masse.

 

Trotzdem schön und schön auch, dass Berliner freundlich und offen und charmant sind.

 

Wohltuende Lichtung, weniger Menschen, Friedrichshain, kurz aufatmen und ich freu mich, dass wir hier wohnen.

 

Heute herausgefunden:

  • Manchmal merkt man erst, dass es einem gut geht, wenn störende Einflüsse oder Menschen weg sind, die einen auf eine seltsame Art daran gehindert haben, seinen eigenen Weg zu gehen.

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Di

14

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Sightseeing mit Bus

Um mich herum gibt es viele Sehenswürdigkeiten. Ich fahre am Roten Rathaus vorbei, am Nikolaiviertel und natürlich am Brandenburger Tor, das um halb elf schon voller Menschen ist. Überall kommen uns Schulklassen entgegen und für einen kurzen Augenblick denke ich an meine eigene Schulzeit zurück. Viele Gesichter der Schüler sehen gelangweilt aus.

 

Am Checkpoint Charlie ist es so voll, dass man nur Menschenleiber sieht, die aneinander gepresst im Museum stehen.

 

Am Jüdischen Museum steigen wir aus. Laufen an Hochhäusern vorbei zum Mehringdamm und essen dort Vietnamesisch.

 

Fahren am Platz vorbei, auf dem Nationalsozialisten Bücher verbrannt haben. Komisches Gefühl. Der Audioguide erwähnt die Nationalsozialisten alle paar Minuten, sie sind mit vielen Plätzen der Stadt verbunden.

 

An der East Side Gallery steigen wir aus und gehen dann in Friedrichshain noch mal Essen, wieder zum Vietnamesen "New Day", der top Essen zu kleinen Preisen anbietet. Ich mag die Gerichte, die voller Kräuter sind.

 

Dann gehen wir auseinander. Der letzte Familientag. Irgendwie schade.

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Do

09

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Mein Zuhause

Eigentlich wollten wir zu einem Picknick in Kreuzberg, doch das ist ins Wasser gefallen. Und so haben wir zusammen den Kleiderschrank weiter angemalt, aus Bügelperlen kleine Kunstwerke gemacht und dabei den Amelie-Soundtrack gehört.

 

Und dann, mittendrin, habe ich mich plötzlich zuhause gefühlt.

 

Heute herausgefunden:

- Wie es mir geht, bestimmt meine Welt.

 

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Mi

08

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Glück mit meinem Sohn

Mein Sohn: "Ich muss auf die Toilette. Kommst du mit?"

Ich: "Warum?"

Mein Sohn: "Weil ich gern eine Zeit mit dir verbringe."

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Di

07

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Sport

Nach 3 Wochen sportlicher Enthaltsamkeit heute endlich wieder Sport, zwar in kleiner Dosis, aber trotzdem, sofort den wohltuenden Effekt gemerkt. Sport hat eine wohltuende Wirkung auf die Grundstimmung. Das kann ich nach diversen Selbsttests nur bestätigen.

 

Kontrast dazu in der S-Bahn: Den ersten Drogensüchtigen gesehen, der sich gekratzt hat zwischen seinen Zehen, am Hals, am Rücken.

 

Heute herausgefunden:

- Müsliknoten kann man gut essen, sie sind lecker.

- Die Tram M 13 hat noch Stufen - unpraktisch mit Buggy.

- Ich mag Berlin auch bei Regen.

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Mo

06

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Volkspark Friedrichshain / Märchenbrunnen

Meine Seele atmet auf, als ich den Volkspark Friedrichshain betrete. Viele Menschen sind da, genießen die Sonnenstrahlen, Kinder spielen auf den Spielplätzen, das Cafe ist gut besucht, am Kiosk stehen wir in der Schlange.

 

Ein nettes Gespräch mit freundlicher älterer Dame, die mir ihr Alter verrät, das ich nicht so ganz glauben kann. Ich hätte sie glatt 20 Jahre jünger geschätzt.

 

Viele schöne Bilder: blühende Kirschblüten. eine große Glocke am Wasser. ein Märchenbrunnen wie aus einer anderen Zeit. mein glücklicher Sohn, der am Wasser spielt, die Enten fangen will und sich immer wieder die Märchen von mir erzählen lässt.

 

Heute herausgefunden:

- Aschenputtel hieß gar nicht Aschenputtel.

- Ich kenne das Märchen von den Gänsen nicht.

- Enten lassen sich nicht einfach fangen.

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So

05

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Trödelmarkt im Mauerpark

Das Bild, das ich vom Trödelmarkt im Mauerpark gesehen hatte, sah entspannt aus und da ich Trödelmärkte sehr mag, bin ich heute hingefahren. Die Tram M10 war vorne schon zu voll und ich ahnte, dass diese ganzen Menschen auch zum Trödelmarkt wollten.

 

Es war ziemlich voll und mit dem Buggy ziemlich schwer voranzukommen. An einer Stelle stand ich fassungslos mit offenem Mund da und hörte, wie jemand hinter mir gerade telefonierte und sagte: "Sieht aus wie ein Flüchtlingslager." Ich musste lachen, die Szenerie hatte wirklich was von Flüchtlingslager und ich glaube kaum, dass irgendjemand an einem einzigen Tag den ganzen Trödelmarkt durchquert hat.

 

"Trotzdem" ist der Trödelmarkt sehr schön, es gibt einfach alles: Klamotten, Bücher und Spielzeug, Fahrräder, Haushaltskram, usw. Sehr schön fand ich die Live-Musik vor dem Trödelmarkt und die Hüpfburgen, die für die Kinder aufgebaut worden waren. "Draußen" saßen ebenfalls recht viele Leute und als ich am Nachmittag noch mal schaute, war es richtig massig voll.

 

Chillig dagegen die Kastanienallee, überall saßen Leute und aßen und tranken.

 

Herausgefunden heute:

- Mauerpark hat nicht viel mit  Mauern und Park zu tun.

- Man sitzt sehr lange mit einer Kuchenform an einer Sandburg.

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Fr

03

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Falafel beim Kinderbauernhof

Der Kinderbauernhof im Görlitzer Park ist sehr schön und entspannt. Kontrastprogramm dazu bot das Bild des Parks "draußen" - Menschen, Menschen, Menschen. Dazwischen Plastik, Plastik, Plastik (wahrscheinlich vom 01. Mai). Sah aus wie ein riesiges Sit-In mit Gitarrenmusik, Grillfleisch und Bier und roch zwischendurch sehr süß nach Eis, Gras und zaghaft nach erster Sonnencreme.

 

In der Nähe des Parks gibt es einen (mehrere ;-) Falafelladen, gegenüber von einem Cafe mit Spielplatz. Schmeckt gut und frisch, geht schnell und ein mittlerer Teller reicht vollkommen aus für normal Hungrige (habe beim Rausgehen einen großen Teller gesehen, der reicht locker für 2). Dementsprechend beliebt und gut besucht. Nett: Schaukelpferdchen für die Kleinen.

 

Danach noch einen Abstecher in Friedrichshain gemacht und dabei erstaunt festgestellt, dass das Antiquariat auf der Karl-Marx-Allee auch abends noch auf hat und gut besucht ist. Schöne Idee, 2nd hand Bücher mit Cafe und Kuchen und Essen zu verbinden. Wird das Stöbern mit Kind direkt entspannter ;-)

 

Herausgefunden heute:

- Schlafmangel macht hämmernde Bohrkopfschmerzen

- Club Mate hilft nicht dagegen

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Mi

01

Mai

2013

Berlin entdecken - Heute: Trödelmarkt am Ostbahnhof

Sehr viele antiquarische Stände, einige wenige mit Kindersachen, reger Menschenauflauf, teilweise so voll, dass wir im Stau standen. Sehr gemischtes Publikum.

 

Natürlich genug zu Essen und zu Trinken da, viele Currywürste.

 

Ein bisschen Zauber kommt auf, als mein Sohn wie gebannt vor einem Plastikschmetterling stehen bleibt, der seine Kreise zieht. Der Verkäufer ist ein freundlicher, älterer asiatischer Mann, der meinem Sohn den Gefallen tut und den Schmetterling zum Stehen bringt und sich wieder bewegen lässt.

 

Sehr nette Atmosphäre, irgendwie erdig und freundlich!

 

Heute herausgefunden:

- Die beste Currywurst aß ich bisher in Kreuzberg.

- Schlafmangel macht schlechte Laune.

- Club Mate hilft kurzfristig dagegen.

 

 

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Mi

13

Feb

2013

Berlin

Früher hatte ich Angst vor dir, da war ich Anfang 20 und viele haben mich vor dir gewarnt und natürlich bin ich trotzdem gegangen, zu dir, heimlich, um zu sehen, was so Furchteinflößendes an dir ist

und damals schoß ein Mann auf einen anderen Mann im U-Bahnhof

ein anderer stach mit einem Messer auf einen anderen Mann ein, der blutend zusammenbrach

und tatsächlich, ich hatte Angst vor dir.

 

Später ging J., ein guter Freund aus Köln, der einen verregneten Sommer rettete und mich gleich mit, als ich dabei war, an allem zu zweifeln, J. ging nach Berlin

so weit weg

dachte ich, viel zu weit weg, als dass wir weiterhin zusammen verregnete Sommer retten könnten

und ich schrieb mir zum ersten Mal Js. Geburtstag auf

weil wir uns nicht mehr zufällig an Js. Geburtstagen treffen würden

und als ich J anrief an seinem Geburtstag

schimpfte er auf die Stadt und darauf, dass er alleine an seinem Geburtstag ist und aus Frust die Obdachlosen und Drogis aus seiner Straße eingeladen hat und nun sein riesiges Zimmer nach Urin stinken würde und ob ich vielleicht eventuell in den Zug steigen würde, damit die letzte Stunde seines Geburtstages besser wird als die 23 Stunden davor

doch ich tat es nicht, weil ich wusste, ich würde nicht mehr zurück fahren.

Ein Jahr später sah ich J. traurig und dreckig und mit wirren Augen, die nicht mehr seine waren, in der S-Bahn und hatte tatsächlich wieder Angst vor dieser Stadt. J. sah mich an und erkannte mich nicht, erst als meine Hand über sein Haar strich, kam eine leise Erinnerung an verregnete Sommer, heiße Kirschen

und meine Rettung im Freibad nachts auf. Sie war genau so schnell wieder weg.

 

Wir haben es noch einmal versucht, wieder später, als ich weglaufen wollte vor Lebensentwürfen und schließlich durch Friedrichshain lief, jung und dynamisch und mit meinem potentiellen Chef Basketball spielte und wusste, dass ich nicht in einem voll verglasten Büro sitzen wollte, ich ging wieder, lief wieder eine halbe Ewigkeit und genau 2 Neonazis in die Arme, die sich so seltsam angrinsten, dass ich mich aus ihren Armen heraus wand und ihnen meine Jacke überließ und wegrannte, irgendwohin nirgendwohin wohin in diesem labyrinth aus Raum und Meer und plötzlich eine Rettung fand in einer Kneipe, die voller Punks war. Die 2 Neonazis haben es bitter bereut, mir hinterher gelaufen zu sein.

Ich konnte nicht schlafen in dieser Nacht, doch meine Angst war weg.

 

Viel später haben wir uns einige Male wiedergesehen zur Berlinale, das warst nicht ganz du, das war eine ganz spezielle Seite von dir, die ich sehr mochte und die mir trotzdem auch sehr fremd blieb.

 

Und nun jetzt, wieder später und ganz anders, sehen wir uns wieder, wir sind älter geworden, ich mit Kind sehe dich jetzt ganz anders, du erscheinst mir wie das wildeste, kreativste und versöhnlichste Stück Deutschland, das ich bisher kennen gelernt habe, du bist schön, weil du an jeder Ecke Musik bietest, du bist versöhnlich, weil du die Menschen so lässt, wie sie sind und in dieser freien und offenen und toleranten Atmosphäre finde ich viel Herzlichkeit und nebenbei, nie aufgedrängt, einfach zum Leben gehörend, weil das Leben so ist, Politisches.

Ich habe viel Spaß gehabt und möchte dich bald wiedersehen, dich besser kennen lernen, ein Teil von dir sein und dich einen Teil von mir sein lassen und schauen, was möglich ist.

 

 

 

 

 

 

 

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So

30

Dez

2012

Ich mit Ei

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Fr

05

Okt

2012

DMZ-Tour: Welcome to Dorasan Station

Es gibt viele verschiedene DMZ-Touren (Entmilitarisierte Zone), die allesamt sehr gut besucht sind. Das Interesse daran, etwas von dem geschlossenen Nordkorea zu sehen, ist sehr hoch. Auf dem Foto sieht man den Bahnhof "Dorasan Station", von dem aus man nach Nordkorea fahren konnte. Auf der rechten Seite (nicht zu sehen auf dem Foto) gab es noch einen Passport-Schalter, dort konnten die Touristen ihren Besuch der Dorasan Station mit einem Stempel im Reisepass verewigen.

 

 

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Do

04

Okt

2012

Meine erste Korea-Reise

Im Folk Village

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Do

23

Aug

2012

Ich in der Zeitung

http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/hilden/autorin-young-mi-kuen-schreibt-jugendroman-1.1078131

 

Autorin Young-Mi Kuen schreibt Jugendroman

Die Autorin Young-Mi Kuen schreibt in ihrem Jugendroman über den Konflikt zwischen Generationen.

Autorin Young-Mi Kuen hofft, dass ihr Buch auf die Kino-Leinwand kommt.
Großbild Dirk Thomé

Autorin Young-Mi Kuen hofft, dass ihr Buch auf die Kino-Leinwand kommt.

Hilden. Einser in der Schule, Listen abarbeiten und Klavier spielen – Sues (14) Leben ist von den hohen Erwartungen ihrer Mutter bestimmt. Ihre Mutter bemerkt nicht, dass der Widerwille der Tochter gegen die koreanische Kultur stetig wächst: Sue verleugnet ihren koreanischen Namen So-Young, spricht kein Koreanisch und kocht koreanisches Essen nur mit Atemschutz. Die Fesseln der koreanischen Leistungsgesellschaft werden immer enger – und enden schließlich in einer Katastrophe, die Sue und ihre Mutter vor eine endgültige Entscheidung stellt.

Die Autorin will ihr Werk auf internationale Leinwände bringen

„Kyopo – Weiße Schmetterlinge“ heißt der erste Jugendroman von Young-Mi Kuen. Aber die 116 Seiten sind nicht im südkoreanischen Seoul entstanden, sondern in Hilden. Dort wohnt die 36-jährige Autorin und Texterin seit zwei Jahren mit ihrer Familie.

Zum Schreiben kam die Mutter eines Sohnes während ihres ersten Studiums der Pädagogik. Vieles hat sie ausprobiert, textete für einen Stadtführer-Verlag, machte Pressearbeit oder schrieb an einer SMS-Soap mit. Über Freunde fand sie dann den Einstieg zum Drehbuch-Schreiben bei einer Produktionsfirma. An ihr Pädagogik-Studium schloss sie deshalb den Bachelor-Studiengang „Drehbuch“ an der Internationalen Filmschule Köln an. Ihre Abschlussarbeit war 2008 dann „Kyopo – Weiße Schmetterlinge“. „Das Buch ist zur Hälfte autobiografisch“, sagt Kuen.

Nach dem Drehbuch hat sie die Geschichte jetzt umgeschrieben und als E-Book herausgegeben. „Es geht um einen Generationenkonflikt, der so überall passieren kann. Es geht aber auch um ein Mädchen zwischen zwei Welten, das über eine Mädchenfreundschaft wieder den Bezug zur eigenen Kultur bekommt“, sagt die Autorin.

Mit dem Stoff, der sie seit vier Jahren beschäftigt, hat die Autorin noch viel vor. „Ich habe mein Buch auch an Printverlage geschickt. Je nachdem, wie der E-Book-Verkauf läuft, könnte ich mir vorstellen, dass das Buch auch gedruckt wird.“ Ihr Traum wäre es, dass ihr Drehbuch International verfilmt wird. „Ich suche gerade Produzenten, die ein Familiendrama daraus machen.“

Das E-Book kann zum Preis von 6,99 Euro im Internet erworben werden. Wer will, kann dort auch seine Stimme für das Buch abgeben, da Kuen am Wettbewerb „Der neuen Buchpreis“ teilnimmt: bit.ly/OUmaw5

Auch wenn sie in Deutschland geboren wurde – ihre Eltern kommen beide aus Südkorea – und nur als Kind nur im Urlaub in der Heimat ihrer Vorfahren war, sollte das Drehbuch mit südkoreanischem Expertenwissen verfilmt werden: „Ich stelle mir auch Animations-Szenen vor, da haben die Südkoreaner mehr Erfahrung.“

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Schreiben ordnet Gedanken, macht Ziele klar, bringt Tiefes nach oben.

Schreiben halte ich für ein geeignetes Mittel, seine Meinung kundzutun.

Schreiben zeigt den Menschen, wie er wirklich ist. Beim Schreiben kann man sich nicht verstecken.

 



 

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